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Häufig gestellte Fragen / FAQs
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Was ist der Sinn unseres Lebens auf Erden?

Wir wurden geboren, um als Mann und Frau einander lieben zu können, Kindern das Leben zu schenken und eine wunderbare Welt zu errichten. Gott teilte die in Ihm wohnenden polaren Wesensarten von Maskulinität und Femininität, um die physische Welt zu schaffen. Der vollständige Ausdruck Seines Selbst waren die ersten menschlichen Vorfahren. Ihr Anblick bereitete Ihm große Freude. Und diese Freude sollte sich unendlich multiplizieren durch ihre Vermehrung durch wahre Kinder. Für die Vermehrung in dieser physischen Welt sind männliche und weibliche Wesen notwendig. Wie Jesus lehrte, findet die Hochzeit nicht zwischen Engeln in der „Auferstehung“ statt. Das ist der Grund, warum wir auf Erden geboren wurden.

Ein weiterer Grund wird in dieser Aussage von Mutter Moons deutlich: „Gott existiert als ein immaterielles Wesen. Er möchte eine physische Form annehmen, um dadurch mit der gesamten substantiellen Welt in Beziehung treten zu können.“
Gott erfährt Freude, wenn er mit uns die physische Welt fühlt und gestaltet. Dadurch wird auch unsere Freude vollkommen.


Ist der Glaube an Gott sinnvoll inmitten dieser Welt voller Leiden?

Ja, der Glaube an Gott ist sinnvoll auch in einer Welt des Leides. Gott ist wie Vater und Mutter für Dich. Das Leid dieser Welt und das Leid, durch das jeder von uns geht, schmerzen Ihn sehr. Aber trotzdem hat uns Gott mit unserer eigenen Verantwortung geschaffen. Das wird er uns nicht wegnehmen. Er wird also in unsere Wahl, die wir treffen, nicht eingreifen, auch wenn sie falsch ist und zu Leiden führt.

Gott wischt das Leid nicht einfach weg, sondern gibt Liebe und Führung. Er hofft, dass wir die gleiche Wahl treffen, wie Er es täte – nämlich andere glücklich zu machen. Wenn jeder von uns seine Verantwortung erfüllt, zum Wohle anderer zu leben, wird es das Leid nicht mehr geben, das wir heute erleben.

Allerdings liegt eine Störung vor. Der Mensch lebt von getrennt von Gott. Er steht unter dem Einfluß einer bösen Macht, die ihn von Gott fern hält. Es fällt ihm sehr schwer, sich natürlicherweise an ethische und moralische Grundregeln zu halten. Das Eigenwohl wird tendenziell über das Gemeinwohl gestellt. Wo eigentlich Liebe, Respekt, Vertrauen und Freude sein sollten, bestimmen Zwietracht, Misstrauen und Verteidigungsmechanismen viele menschliche Beziehungen. Seit dem Sündenfall, der die Trennung des Menschen von Gott einleitete, arbeitet Gott mit dem Menschen und durch das Gewissen und die Religion daran, diesen Zustand zu überwinden. Gott muss dabei allerdings stets geduldig darauf warten, dass der Mensch seinen Teil an moralischer Verantwortung erfüllt. Der Glaube an Gott bzw. das Hinstreben zu Gott ist nicht nur sinvoll sondern von existenzieller Notwendigkeit, um die Welt des Leides letztlich ganz zu überwinden.


Warum gibt es so viele Religionen? Woher können wir wissen, welche richtig ist?

Es gibt so viele Religionen, weil Gott Seine Ideale den verschiedenen Kulturen übermitteln wollte. Die Nachkommen der ersten Vorfahren verbreiteten sich auf der ganzen Welt, entwickelten verschiedene Sprachen und Mentalitäten und erwiderten Gott auf unterschiedliche Weisen. Gott sandte Propheten und Heilige in jede Kultur, um Religionen zu gründen. Er entwickelte sie weiter durch das ursprüngliche Gemüt derer, die nach dem Guten strebten.

Obwohl der Ausdruck religiöser Bemühungen verschiedene Formen annimmt, teilen doch alle Religionen die gleichen Elemente und Ideale. Das liegt daran, dass der Zweck, der allen Religionen zugrunde liegt, der ist, die Familie zu finden, die im Garten Eden verloren ging. Eine Religion kann man deshalb danach beurteilen, wie gut sie versteht und vermittelt, dass Gott Eltern ist und die Menschen Seine Kinder, und ob sie opferbereite Liebe praktiziert.


Was passiert mit uns nach dem Tod?

Nach unserem Tod wird unser Körper wieder zu Erde und unser Geist geht über in die geistige Welt, in den ewigen Bereich der Liebe. Unser Übergang in die geistige Welt ist eine neue Geburt, und gleicht unserem Übergang vom Mutterleib in die physische Welt. Unsere Lebensquellen auf Erden sind die Luft, das Sonnenlicht sowie Wasser und Nahrung, aber in der geistigen Welt ist unsere Lebensquelle die Liebe.

Der Standard der Liebe unseres Lebens auf Erden entscheidet über unseren Platz in der geistigen Welt. Wenn wir unser geistiges Selbst auf Erden entwickeln durch das Geben und Empfangen von authentischer Liebe, werden wir in der geistigen Welt Freude erfahren. Wir werden den Menschen begegnen, die wir lieben und die uns lieben, und wir werden mit Gott ewiges Glück erfahren. Wenn wir ein egoistisches Leben auf Erden führen, werden wir solches Glück nicht erleben können. Nicht Gott entscheidet wohin wir in der geistigen Welt gehen, sondern unser Lebenswandel entscheidet über unsere Bestimmung. Der Himmel oder die Hölle sind einfach die Bereiche näher zu Gott oder ferner von Gott, unseren Himmlischen Eltern.


Wie erklären wir die Existenz Gottes?

So wie auch die Lehren aller Glaubensrichtungen, geben wir logische und praktische Antworten, um die Existenz Gottes zu erklären. Um logisch zu antworten, beziehen wir uns auf die Ordnung und die Schönheit der Schöpfung und auf die Ordnung und Richtung der menschlichen Geschichte.

Unsere praktische Antwort lautet: zu glauben, dass Gott existiert und ein Leben auf der Basis dieses Glaubens zu führen. Sprechen Sie mit Gott im Gebet. Leben Sie zum Wohle anderer. Praktizieren Sie die religiösen geistigen Disziplinen und studieren Sie die religiösen Lehrinhalte. Suchen Sie einen Mentor und seien Sie ein Mentor für andere. Wir denken, dass Ihre Erfahrungen Ihnen die Existenz Gottes beweisen werden.


Können wir Religion und Wissenschaft vereinen?

Durch das Verständnis der Prinzipien Gottes, durch die Er die Welt erschuf, können Sie in sich selbst den Weg erkennen, wie sich Religion und Wissenschaft harmonisieren lassen. Sie existieren in zwei Aspekten. Der eine ist der geistige Aspekt, der mit Religion verbunden ist. Der andere ist der physische Aspekt, der der Wissenschaft folgt und mit der Natur verbunden ist. Indem Sie die geistige und die physische Seite in sich selbst vereinen, lernen Sie auf natürliche Weise das zu harmonisieren, was Sie durch Religion und Wissenschaft lernen.

Rev. Moon praktizierte das auf einer höheren Ebene. Er rief Wissenschaftler dazu auf, geistige und moralische Werte auf ihre wissenschaftliche Arbeit anwenden. Er rief sie auf, eine neue Ethik anzuwenden, basierend  auf der Liebe zur Natur, dem Respekt vor dem Menschen und der Suche nach Gott. Gleichzeitig rief er religiöse Führer auf, ihre Lehren in vernünftiger und einfacher Sprache auszudrücken. Er sagte ihnen, dass sie sich nicht auf das Wachstum ihrer eigenen Religion konzentrieren, sondern eher anderen Religionen dabei helfen sollen, das Guten zum Wohle der Menschheit zu stärken.


Wird Jesus wiederkehren? Wenn Ja, auf welche Weise?

Ja, Jesus wird wiederkommen. Jesus verkündete deutlich seine Wiederkehr und sagte auch, dass der Zeitpunkt, der Ort und die Art und Weise den Gläubigen mitgeteilt werden würde.

Das Kommen Jesu in den Wolken des Himmels ist für die wissenschaftlich orientierte Vernunft nicht akzeptabel. Einige glauben, dass die Wiederkunft Christi immer dann stattfindet, wenn er im Herzen eines Menschen einziehen kann, aber Jesus wohnt schon in den Herzen der treuen Gläubigen seit zweitausend Jahren. Andere wiederum lehren, dass die Wiederkunft Christi geistig stattfindet. Aber Jesus war geistig schon immer mit den Christen.

Vater Moon präsentiert eine biblische Alternative. Der Prophet Maleachi prophezeite, dass Elias vom Himmel herabkommen würde, aber Jesus erklärte, dass Johannes der Täufer Elias gewesen sei. In der gleichen Weise könnte auch die Wiederkunft Christi auf Erden stattfinden. In der Tat sandte Gott in der biblischen Geschichte niemanden von den Wolken des Himmels herab. Jeder einzelne Prophet, Heilige oder der Messias selbst wurden auf Erden geboren.

Wir glauben, dass die Wiederkunft nicht in den Wolken des Himmels erfolgen wird. Und es wird mehr als ein Ereignis im Herzen oder im Geiste sein. Um uns von den Sünden zu erlösen, muss Christus auf Erden und im Fleische wiederkehren.


Glauben Mitglieder der Familienföderation, dass das Böse und die Korruption in dieser Welt überwunden werden können?

Ja, das glauben wir. Um eine Welt des Bösen und der Korruption zu überwinden, hat Gott einen neuen Ausdruck der Wahrheit offenbart, der die historischen Religionen,  die Wissenschaft und die Philosophie vereinen kann. Außerdem gewährt er allen Menschen Erkenntnis über die Realität Gottes und das Leben nach dem Tod. Wenn jemand die Gegenwart Gottes fühlt, erwacht das Bewusstsein und führt uns auf den Weg des Glücks, frei von Sünde und Verfehlungen. Dieser neue Ausdruck der Wahrheit, wie er von Vater und Mutter Moon gelehrt wird, steht auf dem Fundament aller Religionen.


Wie versteht sich ein Mitglied der Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung?

Wir sind gläubige Menschen und arbeiten, um zusammen eine bessere Welt zu errichten. Wir nehmen teil an der Arbeit in unseren Gemeinden sowie in allen Glaubenstraditionen der Welt. Wir kommen von verschiedenen Hintergründen, Rassen, Völkern und Nationalitäten und bemühen uns als eine Familie unter Gott zusammenzuleben. Wir glauben, dass Gott Rev. Sun Myung Moon und seine Frau Dr. Hak Ja Han Moon berufen hat, die Heilige Ehesegnungszeremonie durchzuführen, die uns alle dazu befreit, liebende Familien für den Weltfrieden zu errichten. Wir halten die Heiligen Schriften der Welt in Ehren und sehen in den Lehren von Reverend Moon einen Ausdruck der Prinzipien und Ideale, die alle teilen.


Was ist das Besondere an den Mitgliedern der Familienföderation?

Das Einzigartige an uns ist, dass wir ein Gründerehepaar haben. Wir betrachten es als unsere Mission, der Familie Erlösung zu bringen und nicht nur eine Erlösung als Einzelpersonen anzustreben. Wir unterscheiden uns durch unser Verständnis, dass Gott Sun Myung Moon und Hak Ja Han Moon gerufen hat, wahre Eltern zu sein und die Heilige Ehesegnung für Männer und Frauen aller Glaubensrichtungen durchzuführen. Sie soll als Grundlage dienen für eine Welt des Friedens durch auf Gott ausgerichtete Familien.

Wir ehren Gott, den Schöpfer, dessen Reich in der Familie beginnt. Gottes Liebe wird verkörpert durch gesegnete Ehen und Familien, die den Weg für friedliche und gerechte Gesellschaften ebnen, über Religion, Rasse und Nationalität hinaus.

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