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Olympischer Impuls für ein vereintes Korea!?

Dieses Foto ging um die Welt. Eine südkoreanische Turnerin schießt ein Selfie mit ihrer nordkoreanischen Kontrahentin bei den olympischen Spielen in Rio.


Dieses Bild wurde zigtausend mal in den sozialen Medien geteilt. Es ist ein kraftvolles Zeichen dafür, dass der olympische Geist und die Kraft des Sports in der Lage sind, politische und nationale Differenzen zu überwinden.


Was noch nicht bekannt sein mag, ist, dass die 17-jährige südkoreanische Turnerin, Eun-Ju Lee, ein Mitglied der Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung ist. Mit einem koreanischen Vater und einer japanischen Mutter ist diese Jugendliche ein wunderbares Beispiel für eine Erziehung zum Frieden und für die Überwindung historischer Konflikte, wie sie durch die interkulturellen Ehen innerhalb der Familienföderation gefördert werden.

Die olympische Geschichte von Eun-Ju ist ziemlich ungewöhnlich. Sie ist in Japan geboren und auch bekannt unter ihrem japanischen Namen, Mai Fukumoto. Ihre Familie zog im Jahr 2013 nach Korea. Und erst im April dieses Jahres nahm sie an einem größeren Wettbewerb teil. Eun-Ju konnte sich ursprünglich nicht für die südkoreanische Olympiamannschaft qualifizieren, um zur Olympiade nach Rio zu reisen. Sie wurde nur Zweite hinter Go-Im Lee, einer 15-jährigen Turnerin. Jedoch führte eine tragische Armverletzung von Go-Im dazu, dass sie sich von der Teilnahme in Rio zurückziehen musste. Und so konnte Eun-Ju nachrücken.

Leider konnten weder Eun-Ju noch die 27-jährige nordkoreanische Turnerin, Un-Jong Hong, bei den Spielen eine Medaille gewinnen, aber ihr Augenblick der Freundschaft hat die Herzen von Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt bewegt. Sie demonstrierten eindrucksvoll die Fähigkeit des Sportes, Menschen zusammenzuführen.


Diese ermutigende menschliche Geste fand in zahlreichen Medien Beachtung, u.a.:

BBC News

The Korea Times

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